Teure Küchenmaschine!

 

Jeden Tag geht Herr Müller in die Arbeit. Um zwölf Uhr ist Mittagspause, um eins geht die Arbeit schon wieder weiter. Am Abend fährt er zurück nach Hause. Sein Rücken und seine Füße tun ihm weh, das kommt von der Arbeit! Doch warum plagt ihn zudem kürzlich ständig dieses Völlegefühl?

Immer geht er zum Mittagessen in die Kantine, doch seit vor ein paar Wochen der alte Küchenchef in Rente gegangen ist, hat sich das Essen dort sehr verändert: Es schmeckt auf einmal pampig, muffig und irgendwie fade … ! Was ist dort in der Küche bloß passiert?

Herr Müller musste bisher noch nie selber kochen, aber jetzt will er es endlich lernen, denn diesen Kantinenfraß will er von nun an nicht mehr sehen! Wo fängt er an, und was braucht er alles, um endlich zügig anfangen zu können mit dem Kochen?

Im Fernsehen sieht er sich diverse Teleshoppingsender an. Da werden plötzlich verschiede Küchenmaschinen präsentiert, die zwar allesamt sehr teuer sind, aber dem Zuschauer versprechen, die ganze Mahlzeit fast von selbst zu kochen! “Wäre das nicht interessant, so für den Anfang?”, fragt sich Herr Müller.

Ob Thermomix, Cooking Chef oder HotmixPRO: Die Preise von ũber 1000 Euro pro Gerät rechtfertigen auf Herstellerseite zwar die gute Bauqualität, wohingegen ein neugieriger potentieller Kunde sich oftmals wohl von dem Kauf solch einer Anschaffung durch den Preis eher abgeschreckt fühlen dürfte … . Wird Herr Müller sich also für eines dieser Geräte entscheiden?

Er überlegt eine halbe Stunde lang, dann ruft er an: “Ich nehme dann den Hotmix in der besten Ausfertigung für 4000 Euro zum Sonderpreis!”. Natürlich würde er den Kauf nicht bereuen, versichert ihm eine nette Dame am Telefon. Für den Preis hätte er auch genauso gut einen Gebrauchtwagen bekommen können, doch dieser kann ja bekanntlich nicht kochen, also war es das Geld wert, oder?

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