Immobilienmarkt in Hamburg

Wohnungsmangel nur in den Trendvierteln der Metropole

Der Immobilienverband Deutschland hat eine Untersuchung der Wohnsituation in Hamburg in Auftrag gegeben, deren vorläufige Ergebnisse er auf dem 2. Norddeutschen IVD-Immobilientag auf St.Pauli veröffentlichte. Demzufolge gäbe es in Hamburg schon Angebote, lediglich in den Trendviertel wie Ottensen oder Schanze sieht es in Bezug auf das Immobilienangebot schlecht aus. Der Hamburger Stadtentwicklungssenat bestätigte zudem, dass das Ziel von 6.000 neuen Wohnungen bis Jahresende problemlos erreicht werden wird. Man geht jedoch davon aus, dass der Bedarf in den nächsten 13 Jahren weiter ansteigen wird. Da viele Menschen eine Immobilie als private Altersvorsorge betrachten und sie sich diese aufgrund der gefallenen Zinsen und des steigenden Einkommens auch leisten können, ist zudem weiterhin steigenden Immobilienpreisen zu rechnen. 

Dies trifft jedoch insbesondere Geringverdiener wie Auszubildende und Studenten sehr hart, da mietgünstige Wohnviertel wie beispielsweise Lurup aufgrund ihrer hohen Kriminalitätsrate keine gute Alternative darstellen, wie dem Artikel der Hamburger Morgenpost über Hamburgs gefährlichste Straßen zu entnehmen ist. Ausführlichere Details zur Kriminalitätsstatistik mit ihren positiven und negativen Endwicklungen können in einem Artikel vom Hamburger Abendblatt vom 2.03.2012 nachgelesen werden. Die komplette Kriminalitätsstatistik steht jedoch leider nicht mehr zur Verfügung. 

Auch im kommenden Jahr will der Hamburger Senat weitere 6.000 neue Wohnungen schaffen, um der Wohnungsnot bei der sozial schwachen Bevölkerung entgegenzuwirken. Aktive Bürger können sich im Übrigen am Zukunftsbild Elbinseln 2013+ aktiv beteiligen, indem sie ihre Fragen, Vorschläge und Ideen bis zum 5.12.2012 hier einreichen. 

 

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