Hoch hinaus

Wer schon einmal in einem richtig alten Gebäude war, der weiß wahrscheinlich gut, wie prunkvoll damals die Häuser der Reichen gebaut wurden. Diese majestätische Wirkung manch alter Gebäude hat sicher mehr als einen Grund.

Viele alte Gebäude hatten beispielsweise Deckenhöhen von drei oder vier Metern! Außerdem sind die Türen oft riesig, als ob Riesen hindurch gehen wollten. In den meisten modernen Häusern geht es platzmäßig sparsamer zu: Um die zweieinhalb Meter Deckenhöhe und knappe zwei Meter Türhöhe lassen keinen anderen Schluss zu, als dass man sich in einem bürgerlichen Haus, und nicht in einem Palast, befindet!

Ja, selbst in heutigen Tagen wohnen manche Leute noch geräumig: Sogenannte ‘Altbauten’ weisen oft noch Deckenhöhen von um die drei Metern auf, durch die jeder Raum doch ein wenig mehr an Größe gewinnt! Gewiss muss da der Kronleuchter noch mit einer ordentlichen Leiter montiert werden, doch … in eine Ottonormalwohnung von heute würde sowieso kein stilechter Kronleuchter mehr hineinpassen, ohne dass er beim Kopfstoßen des Öfteren ins Schunkeln geriete!

Dass die Wärme ja bekanntlich nach oben steigt, hat zwar einen heizkostensteigernden Effekt, aber kann man Geräumigkeit denn mit Geld überhaupt aufwiegen? – Es ist schon ein ganz anderes Gefühl, in einer Wohnung zu leben, in der man, auch wenn man zwei Meter groß ist, die Decke selbst im Sprung nicht erreicht (falls man kein Sportler ist)!

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