Nichts als feuchte Luft

Wenn ein Haus oder eine Wohnung neu eingerichtet wird, ist viel zu tun! Der Fußboden, die Decke, die Wände: Alles muss erneuert werden! Man braucht also Zeit.

Diejenigen, die übermäßige Investitionen scheuen, werden wohl für ihre Wände Rauhfasertapete wählen, denn die lässt sich bei zukünftigen Renovierungen meist unkompliziert überstreichen! Für gewöhnlich lüftet man die Wohnung nach einem Malerbesuch für mehrere Tage, ja vielleicht sogar zwei Wochen lang, pausenlos. Ein Maler weiß auch, warum das so ist.

Sollte man aber meinen, die verwendete Farbe sei lösungsmittelfrei, und daher könne man ruhig auf diese lange Phase des Lüftens verzichten, so wird man eines Besseren belehrt: Ständig dunstet die Farbe aus, und die Fenster beschlagen schneller, als man das Wasser von ihnen wischen kann! Entweder, man lüftet in diesem Fall ausgiebigst und kontinuierlich, oder, beispielsweise im Winter, man hat das Dilemma mit der Kondensation an den Fenstern … . Doch es gibt Abhilfe: Ein Luftentfeuchter kann helfen, das Wasser aus der Luft zu verflüssigen, damit es nicht mehr an den Fenstern kondensieren kann!

Mithilfe technischer Geräte kann man also die Trocknungszeit lösungsmittelfreier Farben ohne großes Lüften aushalten. Doch lösungsmittelhaltige Farben erfordern zwingend eine kontinuierliche Lüftung für einen ausreichend langen Zeitraum, denn die dabei frei werdenden Lösungsmittel sind gesundheitsschädlich und können auch Verpuffungen begünstigen!

Ob ein Luftentfeuchter also im Einzelfall vonnöten oder ratsam ist, muss man letztendlich selbst entscheiden, oder sich sogar professionellen Rat herbeiholen!

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