Wirtschaftskrise: soziale Sicherheit – Teil 2

 

Nach Ende der Kaiserzeit kam auch beispielsweise die Arbeitslosenversicherung ins Gesetz hinzu. So sozial abgesichert gab es eigentlich keinen Grund mehr für das Volk, die Regierung nicht zu unterstützen, wenn da nicht Wirtschaftskrisen gewesen wären, für die man die Politik in der Verantwortung sah … .

Die Zeit der deutschen Diktatur konnte sich daraufhin darin versuchen, die Folgen des vorigen Weltkriegs zu kompensieren sowie wirtschaftlichen Aufschwung herbeizuführen, scheiterte aber an einer kalten Unmenschlichkeit, welche schließlich in einen Vernichtungskrieg mündete!

Die Vorstellung, mit der technologischen Leistungsentwicklung nicht nur überhaupt schritthalten zu können, sondern sogar zu müssen, gipfelte also in einem Krieg (Zweiter Weltkrieg), der ganz Europa hätte unbewohnbar machen können, wäre der Krieg hierzulande nicht 1945 beendet worden. So traf letztlich Japan die Gewalt von 2 Atombomben, und die restlichen dieser gemeingefährlichen Waffen blieben damals im Bunker.

Durchweg bastelten findige Wissenschaftler nach dem Krieg dennoch, auch wider besseren Wissens, an immer verheerenderen Nuklearwaffen, und selbst bis heute tun sie das noch. Gleichzeitig ist ebenso in der Wirtschaft der Gedanke der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern heute immernoch tief verwurzelt, selbst bei erwiesener Sinnlosigkeit des Wetteiferns mit Computern und Maschinen.

Denken wir bei der aktuellen Weltwirtschaftskrise einmal zurück an die Absicht Bismarcks, das politische System zu stabilisieren, indem er für die Bevölkerung eine soziale Absicherung einleitete. Bis zum Krieg 1914 ging die Rechnung ja auf! Die Kriegsfolgen jedoch waren dann von solch einer Tragweite, dass der nächste Weltkrieg im Anschluss unaufhaltsam schien.

Zudem hatten Ernteausfälle zu Kaisers Zeiten ein weitaus größeres Destabilisierungspotential als eventuelle Wirtschaftskrisen, im Gegensatz zu heute, da die viele Leute sich zu dieser Zeit noch mit selbst oder von Freunden angebauten Lebensmitteln versorgen konnten. Sobald jedoch die Menschenmassen in den Städten die Mehrheit der Bevökerung darstellten, waren folglich zu viele Leute bodenlos und somit vom Einkauf ihrer täglichen Lebensmittel abhängig! Dies trifft besonders auf die heutigen Verhältnisse zu.

Schon vor Jahren begann man, das deutsche Sozialsystem schrittweise abzubauen. Das Arbeitslosengeld wurde verkürzt, die Hartz-Misere eingeführt, dann wurde das Rentenalter erhöht, und Erhöhungen von Gehältern sowie Renten blieben immer öfter aus. Im Zuge der Euroumstellung hatte es bereits einen rapiden Preissprung gegeben, und von dort an kam dann jede weitere Krise in den Nachrichten, egal wo auf der Welt sie stattfand, recht, als “Grund” für weitere Preissteigerungen herzuhalten!

In dieser Verbindung von Umständen wird dem Bundesbürger jetzt immer klarer, wie unsicher seine finanzielle Zukunft in Deutschland eigentlich ist, und das trotz pro-forma Sozialsystemen. Wer eine Sozialleistung beantragt, bekommt sowieso nun deutlich häufiger zu hören, der Antrag würde aus irgendwelchen Gründen abgelehnt.

Bedenken wir zusätzlich den möglichen Staatsbankrott in Europa, oder etwa die aktuellen Bespitzelungsenthüllungen, dann steht fest: Dieser See der sozialen Sicherheit ist nur noch dünn gefroren, und das Eis könnte jederzeit einbrechen!

Was liegt da näher, als mit kühlem Kopf ein Gebet an der Herrgott zu richten? – Der Glaube versetzt Berge, darum lasset uns beten!

Be Sociable, Share!

Geschrieben von:

Keine Kommentare »

Keine Kommentare bisher.

TrackBack URL

Kommentar schreiben:

Be Sociable, Share!