Günstige Sozialwohnungen in Hamburg werden immer knapper

Wohnen in Hamburg wird immer teurer. Und Sozialwohnungen in Hamburg werden immer seltener. Wer eine günstige Wohnung besitzt, sollte diese daher nicht aufgeben.

Laut dem aktuellen Mietspiegel wird das Wohnen in der schönsten Stadt der Welt immer teurer. Im Durchschnitt sind die Mietpreise in Hamburg um 3,6 Prozent im Vergleich zur letzten Erhebung von vor zwei Jahren angestiegen, so dass Hamburger durchschnittlich 6,76 Euro pro Quadratmeter an Miete zahlen. Im Vergleich: 2007 waren es 6,53 Euro pro Quadratmeter.

Diese Meldung wird jedoch noch durch den Mietpreisanstieg bei den so genannten Billigwohnungen getopt. Hier stieg der Mitpreis um bis zu fünf Prozent an, was für viele Menschen nicht mehr bezahlbar ist. Sie hoffen nun bei den Sozialwohnungen in Hamburg unter zu kommen. Doch auch diese werden in Hamburg immer knapper.

Trotz der Bekanntgabe von der GAL-Senatorin Anja Hajduk im kommenden Jahr 1.000 statt der bisher geplanten 650 Sozialwohnungen neu zu bauen, sind Sozialwohnungen in Hamburg Mangelware. Während 1990 noch rund 265.000 Sozialwohnungen in Hamburg mit einer Mietpreisbindung zur Verfügung standen, sind es mittlerweile nur noch rund 116.500. Und das, obwohl die Einwohnerzahl um 200.000 auf 1,8 Millionen angestiegen ist.

„Gerade für Menschen mit geringem Einkommen und Unterstützungsbedarf wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden“, erklärte Joachim Speicher, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Hamburg, laut openpr.de. Speicher erwartet, dass sich diese Situation künftig noch verschlechtern wird. Er geht davon aus, dass jährlich Tausende Wohnungen aus der Preisbindung fallen, welche die Vermieter zu einer Belegungs- und Mietpreisbindung zwingt.

Das bedeutet, dass Menschen mit Anspruch auf Sozialwohnungen in Hamburg die Wohnung zu einer preisgebundenen Miete, einer so genannten Kostenmiete, bewohnen dürfen, welche nur dann erhöht werden darf, wenn die Erhaltungs- oder Verwaltungskosten nachweisbar gestiegen sind. Seit 1989 existieren jedoch Ausnahmeregelungen, wodurch für geförderte Wohnungen im Einzelfall auch andere Regelungen anzuwenden sind, die sich nicht an den gesetzlichen Bindungen orientieren müssen.

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Ein Kommentar »
  1. und damit sind geringverdiener oder menschen die von H4 leben darauf angewiesen in den sogenannten sozialen ghetos zu wohnen, dass ist meiner meinung nach diskrimisierung und wird durch die politik sogar noch gefoerder…..

    Kommentar by Stefanie Edwards — Dezember 6, 2011 @ 4:56 pm

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